Colombo mon Amour

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A „love / hate relationship“, soviel kann ich nach 12 Tagen Colombo sagen. Erst wusste ich nicht was mich dazu getrieben hat, so lange in der Hauptstadt Sri Lankas zu verweilen: Heiss, stickig, laut, dreckig mein Eindruck, voller Hektik und Ablehnung…

Doch dann, um jeden Schritt mehr mit dem ich Colombo entdeckte, mit jedem Tropfen Schweiss den ich vergoss, wuchs mein Interesse, mein Gwunder, meine Zuneigung zu diesem Moloch, lebendig wie er ist, voller Treiben und Gehupe des nie enden wollenden Stroms an Tuck-Tucks, Bussen und Autos.

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Colombo, eine Stadt im Aufbruch: Wolkenkratzer die allenthalben aus dem Boden gestampft werden, dazwischen britische Kolonialbauten mit grossen Gärten, umgeben von hohen Mauern, umringt von kleinen Geschäften, alten, starken Bäumen, Parkanlagen, Buddha-Statuen, Kirchen, Moscheen.

Eine Zivilgesellschaft die kämpft um ihre Rechte, ihre Demokartie, ihren Aufstieg, Menschen die sich zuvor im Ausland ausbilden liessen und jetzt wieder eine Chance sehen in ihrer Heimat, zurückkeren, etwas aufbauen, Colombo und Sri Lanka weiterbringen, vorwärtsbringen.

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Reichtum neben Armut, Gelassenheit neben Stress, Ruhe neben Krach. Das Meer, der Wind der die Stadt immer wieder auffrischt, der blaue Himmel hier und dort geschwärzt mit den Abgasen des Verkehrs, Oasen der Ruhe neben höllischem Larm. Danke Colombo, du warst gut zu mir.

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