Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (CPTSD) ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die durch lang anhaltende Traumatisierung entsteht. Ihre Kernsymptome umfassen das Wiedererleben des Traumas, Vermeidung, Hypervigilanz und ein anhaltendes Bedrohungsgefühl. Diese Symptome prägen das Leben der Betroffenen tiefgreifend und machen eine präzise Diagnostik und spezifische Therapieansätze notwendig.
WeiterlesenWarum entwickeln manche Menschen eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (CPTSD), während andere trotz ähnlicher Belastungen stabil bleiben? Die Antwort mag in einem Zusammenspiel aus traumatischen Erlebnissen, Veränderungen im Gehirn und epigenetischen Prozessen liegen. Studien zeigen, wie Trauma die Struktur des Gehirns verändert und sogar an die nächste Generation weitergegeben werden kann. Gleichzeitig spielen Schutzfaktoren wie stabile Beziehungen und Resilienz eine zentrale Rolle.
WeiterlesenCPTSD, Borderline-Persönlichkeitsstörung, chronische Depression und generalisierte Angststörungen – diese psychischen Erkrankungen können sich in ihren Symptomen ähneln, doch ihre Ursachen und die notwendige Behandlung unterscheiden sich erheblich. Während CPTSD meist durch lang anhaltende Traumata entsteht, stehen bei anderen Störungen genetische, entwicklungsbedingte oder umweltbedingte Faktoren im Vordergrund.
WeiterlesenDie komplexe posttraumatische Belastungsstörung (CPTSD) ist heute gründlicher erforscht und verstanden als je zuvor. Von den ersten Erkenntnissen durch Dr. Judith Herman in den 1990er-Jahren bis zur Aufnahme in die ICD-11 der WHO im Jahr 2018 hat sich viel getan. Doch es bleibt eine Herausforderung, CPTSD weltweit anzuerkennen und spezifische Behandlungen für Betroffene zu etablieren.
WeiterlesenDie komplexe posttraumatische Belastungsstörung (CPTSD) ist seit 2018 offiziell in der ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation anerkannt. Aber nicht alle Diagnosesysteme, wie das DSM-5, haben CPTSD als eigenständige Erkrankung aufgenommen.
WeiterlesenKomplexe posttraumatische Belastungsstörung (CPTSD) und posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) – beides sind Reaktionen auf Trauma, ihre Ursachen und Auswirkungen aber unterscheiden sich grundlegend. Während PTSD meist auf ein einzelnes, belastendes Erlebnis zurückzuführen ist, entwickelt sich CPTSD primär durch lang anhaltende, wiederholte traumatische Erfahrungen, die tief in die Psyche eingreifen. Menschen mit CPTSD erleben nicht nur Flashbacks und Albträume, sondern oft auch ein zerrüttetes Selbstbild und Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen.
WeiterlesenTrauma ist ein Begriff, der immer häufiger fällt – in meiner Wahrnehmung aber wird er oft oberflächlich oder abwertend behandelt. Menschen mit komplexer posttraumatischer Belastungsstörung (CPTSD) werden nicht selten als «zu empfindlich» abgestempelt, obwohl ihre Wunden tief und real sind. Mit diesem Themen-Dossier möchte ich Verständnis schaffen und Betroffenen zeigen: «Du bist nicht allein. Es gibt Hoffnung.» Es ist auch eine Einladung an Angehörige und Interessierte, hinzusehen, zuzuhören und Mitgefühl zu entwickeln. Aus persönlicher Motivation heraus widme ich diesen Text all jenen, die Heilung und ein Leben voller Zuversicht verdienen.
WeiterlesenDen gesamten Dezember 2024 widmete ich intensiv dem komplexen Thema CPTSD – einem Thema, das so viele Menschen in unserer Gesellschaft betrifft und doch viel zu oft missverstanden wird. Täglich veröffentlichte ich einen neuen Artikel, um wertvolles Wissen zu teilen, gängige Missverständnisse auszuräumen und einen Raum für Mitgefühl, Verständnis und Hoffnung zu schaffen. In dieser Übersicht finden Sie alle Artikel, die ich in diesem Monat verfasst habe.
WeiterlesenEin KI-gesteuerter «Jesus-Beichtstuhl» in Luzern lässt Gläubige, Philosophinn:en und Skeptikerinn:en aufhorchen: Was, wenn Gott – wie wir ihn, sie oder es verstehen – immer schon eine Künstliche Intelligenz war? Und was, wenn unsere Realität nur eine Simulation ist, ein kosmisches Experiment in einem Einmachglas? Die Verbindung von Technologie, Spiritualität und fundamentalen Fragen nach der Natur des Universums treibt uns an die Grenze dessen, was wir wissen – und noch begreifen können werden. Ob göttlich oder programmiert: Es sind diese Gedanken und Fragen, die uns weiterbringen. Aber wohin?
WeiterlesenDieser Satz klingt nach Social-Media-Weisheit. Aber wirklich fordert ern uns auf, über unsere Erfüllung, unseren Sinn nachzudenken. Zwischen Aristoteles’ Berufungsideal und buddhistischer Gegenwärtigkeit geht es um die Balance: Akzeptanz im Tun und Mut, dem zu folgen, was wir lieben. Keine einfache Glücksformel, sondern eine Einladung zur bewussten Lebensgestaltung – ganz im Sinne Thich Nhat Hanhs: «Achtsamkeit macht jeden Moment aussergewöhnlich.»
WeiterlesenAm heutigen 27. November 2024 steht Bali im Fokus der indonesischen Regionalwahlen. Im Zentrum: die Gouverneurswahl, bei der Amtsinhaber I Wayan Koster gegen Herausforderer Made Muliawan Arya antritt. Themen wie nachhaltiger Tourismus, Umweltschutz und kulturelle Identität prägen den Wahlkampf. Auch auf lokaler Ebene, etwa im Bezirk Buleleng, entscheiden die Wählerinnen und Wähler über zentrale Zukunftsfragen wie Infrastruktur, Bildung und Gesundheit. Die Wahlen könnten Balis politischen Kurs massgeblich beeinflussen – zwischen Tradition und Modernisierung, Herausforderung und Vision.
WeiterlesenBeachcleaning auf Bali: Mit Handschuhen, Müllsäcken und gutem Willen wollte ich helfen, doch mein Engagement fühlte sich bald leer an. Belächelt von Einheimischen, begann ich zu reflektieren: War ich, der weisse Tourist, hier wirklich die Lösung – oder Teil des Problems? Mit 2,5 bis 4 Tonnen CO₂ für einen Monat Ferien, einem Konsum, der den von Balines:innen um ein Vielfaches übertrifft, und einem Verhalten, das paternalistisch wirkt, wurde mir klar: Wahre Veränderung beginnt nicht mit meiner Aktivität, sondern mit Bildung, Respekt und dem Mut, meinen eigenen Lebensstil radikal zu hinterfragen.
WeiterlesenDie Schweiz steht vor grossen Herausforderungen im Verkehrssektor: Überlastete Strassen, wachsende soziale Ungleichheiten und steigende Umweltbelastungen machen deutlich, dass herkömmliche Lösungen wie der Bau neuer Autobahnen keine zukunftsweisende Option mehr sind. Das Schweizer Stimmvolk hat das erkannt. Stattdessen bietet autonome Mobilität eine nachhaltige Alternative, die effizient, umweltfreundlich und sozial gerecht ist. Durch innovative Technologien, staatliche Förderung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft kann die Schweiz eine Vorreiterrolle einnehmen und Mobilität als Gemeingut für alle zugänglich machen. Der Zeitpunkt für diese Mobilitätswende ist jetzt – für eine lebenswerte und klimafreundliche Zukunft.
WeiterlesenReziprozität ist das unsichtbare Band, das Beziehungen zusammenhält. Sie beschreibt das Prinzip des gegenseitigen Gebens und Nehmens – nicht als buchhalterische Gleichverteilung, sondern als tief empfundenes Gleichgewicht. Ob romantisch, freundschaftlich, familiär oder beruflich: Beziehungen, in denen beide Seiten sich geschätzt fühlen und profitieren, sind harmonischer, stabiler und zufriedener. Ohne Reziprozität drohen Spannungen, Machtgefälle und Instabilität. Eine gesunde Beziehung braucht nicht Gleichheit, sondern Balance – und die Bereitschaft, sie immer wieder herzustellen.
WeiterlesenAb dem 2. Januar 2026 tritt in Indonesien ein neues Strafgesetzbuch in Kraft, das weitreichende gesellschaftliche Folgen haben wird. Im Zentrum steht die Kriminalisierung von ausserehelichem Geschlechtsverkehr, eine Regelung, die gleichgeschlechtliche Paare besonders hart trifft, da sie in Indonesien keine Möglichkeit zur Eheschliessung haben. In der Provinz Aceh sind homosexuelle Handlungen bereits seit 2015 verboten und werden mit bis zu 100 Peitschenhieben geahndet. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer Zunahme von Diskriminierung und Überwachung. Kritiker wie Andreas Harsono von Human Rights Watch sprechen von einem «Angriff auf persönliche Freiheiten», während Umfragen zeigen, dass 80 % der indonesischen Bevölkerung Homosexualität ablehnen. Trotz internationaler Kritik bleibt die Zukunft der LGBTQ+-Gemeinschaft ungewiss. Der Kampf für Gleichberechtigung geht weiter.
Weiterlesen«Das Paradies liegt unter den Füssen der Mutter», lautet ein Sprichwort. Die Mutterrolle wird in vielen Kulturen idealisiert – als Quelle bedingungsloser Liebe, Schutz und Aufopferung. Doch was geschieht, wenn eine Mutter diese Erwartungen nicht erfüllt? Oder schlimmer: Wenn sie das Leben ihrer Kinder systematisch durch narzisstisches Verhalten prägt?
WeiterlesenDas «Du» hat Hochkonjunktur. Es begegnet uns überall: in Geschäften, auf Plakaten, in Werbeanzeigen und selbst in der Kommunikation mit wildfremden Menschen. Es scheint, als habe das höfliche «Sie» – einst Synonym für Respekt und Würde – ausgedient. Was auf den ersten Blick modern und leger erscheinen mag, ist für viele eine Anbiederung, Unsitte, eine Grenze, die nicht leichtfertig überschritten werden sollte. Und nein, ich möchte nicht geduzt werden.
WeiterlesenKarma: ein missverstandenes Konzept, vornehmlich bei uns im Westen, wo es oft als eine Art «Gesetz der Vergeltung» betrachtet wird. In Wirklichkeit ist Karma in der buddhistischen Lehre tiefgründiger und komplexer. Die Bedeutung von Karma reicht über das blosse Konzept von Ursache und Wirkung hinaus und bezieht sich im Kern auf das Handeln eines Menschen und die Intentionen dahinter. Ein Text darüber, was Karma ist, wie es im Alltag funktioniert, und wie es unser Leben und unser Wachstum beeinflusst.
WeiterlesenBali, bekannt für seine herzlichen Menschen, atemberaubenden Landschaften, farbenfrohen Zeremonien und tief verwurzelten Traditionen. Aber hinter dieser idealisierten Kulisse verbirgt sich eine komplexe Gesellschaftsstruktur, in der Frauen eine zentrale Rolle spielen. Sie sind nicht nur Hüterinnen von Familie und Kultur, sondern auch Akteurinnen in Religion, Wirtschaft und sozialem Wandel. Ein Blick auf ihr Leben zeigt eine Balance zwischen Tradition und Moderne – eine Balance, die oft eine Herausforderung darstellt.
WeiterlesenDer heutige Vollmond am 16. November 2024 entfaltet auf Bali eine besondere Bedeutung: Mit seinem spirituellen Höhepunkt steht er im Zentrum zahlreicher religiöser Zeremonien, die tief in der balinesischen Hindu-Kultur verwurzelt sind. Was können wir westlichen Seelen von diesem besonderen Tag lernen? Die Verbindung zur Natur, der Wert gemeinschaftlicher Rituale und die Ausgewogenheit zwischen Spiritualität und Alltag bieten spannende Impulse – nicht nur für die Inselbewohner, sondern auch für unsere westliche Perspektive auf das Leben.
Weiterlesen